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Die Entstehungsgeschichte eines Haute Couture Kleides Teil 2

Allein das Rückenteil des Kleides passt kaum auf meinen Arbeitstisch
Allein das Rückenteil des Kleides passt kaum auf meinen Arbeitstisch

Skribbeln und puzzeln

Was sich im Kopf bereits zusammensetzt sollte schnell zu Papier gebracht werden. Gar nicht einfach, der Kopf plant bereits in 3D das Papier ist flach. Um ehrlich zu sein, es ist kein festgeschriebenes Konstrukt, was von vornherein in Stein gemeißelt ist. Es ist eine Idee oder ein Gefühl, was sich langsam entwickelt und zu jeder Zeit eine ganz neue Wendung bekommen kann. Es ist ein Anfang der zumindest schon mal klarstellt, das soll ein Kleid werden, keine Hose, keine Jacke, ein Kleid! Im nächsten Schritt: Es soll ein langes Kleid werden, mit Korsage und Schnürung.

An diesen Eckpunkten hangeln sich die Zeichnungen entlang. Zusätzlich natürlich an Material und Inspiration, die Pfauenfeder.

Nach Auswahl des stimmigsten Entwurfes wird dieser am Computer zu einem Schnitt umgewandelt. Jeder Strich der sich schnell zeichnen lässt, rächt sich im Schnitt. Das Kleid wird aus über 140 Schnittteilen zusammengesetzt.

 

Im nächsten Schritt wird es endlich "stofflich", also bleibt dran!